Wenn College-Studenten auf Laster zurückgreifen – ein Bewältigungsmechanismus oder der Weg ins Verderben?

Das College-Leben ist immer voller Abenteuer, aber auch voller Druck. Studenten neigen daher dazu, nach Wegen zu suchen, um sich wohl zu fühlen, also nehmen sie sich die Zeit, um mit ihren Kommilitonen Kontakte zu knüpfen. Sie greifen auch auf bestimmte Aktivitäten zurück, die sie leicht von Stress befreien würden, wie Rauchen, Trinken und manchmal Drogen nehmen. Aber helfen ihnen diese Aktivitäten tatsächlich dabei, die Herausforderungen des Studiums zu meistern?

Eine kürzlich an der University of Michigan durchgeführte Umfrage zeigt, dass etwa einer von fünf amerikanischen College-Studenten häufig verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, um sich von Stress zu befreien. Zu den Drogen, die sie aus nichtmedizinischen Gründen einnehmen, gehören Schmerzmittel (Opioide) und Schlafmittel. Die meisten Studenten denken, dass diese Medikamente sicherer sind als Straßendrogen. Im Gegenteil, diese können laut Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine süchtiger machen als Kokain und Heroin.

Abgesehen vom Missbrauch verschreibungspflichtiger Medikamente sind College-Studenten auch anfällig für Alkoholmissbrauch. Laut einer Studie des Annual Review of Public Health aus dem Jahr 2005 trinken etwa 2,8 Millionen College-Studenten Alkohol. Fast zwei Millionen College-Studenten werden beim Fahren unter Alkoholeinfluss erwischt, und jedes Jahr werden mehr als 1.400 Fälle von alkoholbedingten Todesfällen unter College-Studenten gemeldet.

Die Schüler suchen die Hilfe dieser Laster in der Hoffnung, sich im Handumdrehen besser zu fühlen. Dies ist durchaus vernünftig, da sie dazu neigen, akademischen Druck, Aufregung durch Gleichaltrige sowie gelegentliche Depressionen zu erfahren. Aber sich auf Drogen und Alkohol zu verlassen, um wach und wach zu bleiben, hilft nicht wirklich. Diese Laster ruinieren nicht nur ihre körperliche Gesundheit, sondern übernehmen schließlich ihr Leben.

College-Studenten sind sich möglicherweise nicht bewusst, dass es Gruppen und Organisationen gibt, die Ratschläge und Workshops zum Umgang mit Stress, Angst und vielem mehr anbieten. Einige dieser Gruppen gewähren auch Stipendien und finanzielle Unterstützung, um diese Studenten bei ihren Bedürfnissen weiter zu unterstützen. Außerdem erinnern Stipendien die Schüler an ihre Prioritäten, die sie erfüllen müssen, um langfristig Komfort und Zufriedenheit zu genießen – und nicht die momentane Glückseligkeit, die Laster bieten.



Source by Fae Cheska Esperas

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